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Am 12.01.2012 in Gera und am 14.01.2012 in Würzburg.

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Am Mittwoch, den 21.12.2011 wird der Vortrag „Proletarität und Revolutionstheorie – Zu den Konstitutionsbedingungen und der Beschaffenheit revolutionärer Subjektivität“ im Rahmen der Präsentation der zweiten Broschüre der Veranstaltungsreihe „Kunst, Spektakel und Revolution“ in der ACC Galerie Weimar gehalten. Die Veranstaltung beginnt ab 18 Uhr.

Weitere Infos und ein geänderter Ankündigungstext des Vortrags finden sich hier:

http://spektakel.blogsport.de/2011/11/17/proletaritaet-und-revolutionstheorie/

Am 13.11.2011 halten zwei Leute, die an der „Zeitschrift – herausgegeben von der AG Gesellschaftskritik“ mitgearbeitet haben, in Göttingen einen Vortrag mit dem Titel:

„Proletarität und Revolutionstheorie – Zu den Konstitutionsbedingungen und der Beschaffenheit revolutionärer Subjektivität“

Im Folgenden der Ankündigungstext:

„Das „Proletariat“ hat als Chiffre eine lange, unrühmliche Karriere hinter sich. Im sogenannten „traditionellen Arbeiterbewegungsmarxismus“ mit dem historischen Phänotypen des Proleten identifiziert, welcher qua seiner Stellung im Produktionsprozess und seiner moralisch verstandenen Knechtung revolutionäres Bewusstseins spontaneistisch im Klassenkampf entwickeln müsse, oder per se rebellisch jenseits der Fetischisierungen, Mystifizierungen und Naturalisierungen der kapitalistischen Verkehrsformen stünde, hat sich spiegelverkehrt dazu das Gros der Marxisten und Linken enttäuscht vom Proletariat verabschiedet, nachdem dieses nicht seinem „historischen Beruf“ (Marx) nachgekommen ist, sondern sich stattdessen ganz im Gegenteil als das erwiesen hat, als was es im kapitalistischen Produktions und – Verwertungsprozess gesetzt ist: variabler Teil des Kapitals. Seit dem Untergang des Realsozialismus, sowie der „prolet-arischen“ (Franz Neumann) Konterrevolution des Nationalsozialismus und der Shoa schwankt die westliche Linke allgemein und die deutsche insbesondere zwischen einer abgeschmackten Neuauflage der positiven Revolutionstheorie des traditionellen Marxismus, der (wertkritischen) Soziologisierung des Proletariats, einer Ausweitung des „utopische Bilderverbot(s) auch auf die Frage nach dem revolutionären Subjekt“ (Ingo Elbe) und dem postmodernistischen „Abschied vom (revolutionären) Subjekt“. Während sich die fortschreitende Akkumulation des Kapitals weiterhin über die extensiv wie intensiv akkumulierende Proletarisierung eines Großteils der Menschheit vollzieht, ist der Begriff von der „Daseinsform, Existenzbedingung“ (Marx) der Proletarität und den Möglichkeiten ihrer Aufhebung in der Dimension revolutionärer Theorie und Praxis verschüttet. Gegen die Arbeitertümelei des Proletkults einerseits und die ihr aufsitzende Abkehr vom Proletariat andererseits wäre Proletarität nicht als Antwort auf die Scheinfrage zu begreifen, ob das Proletariat das revolutionäre Subjekt sei, sondern als eine Voraussetzung des dynamischen Prozesses seiner Subjektwerdung zu rekonstruieren, die eine kommunistische Revolution realistisch möglich und denkbar macht. Nur in einer nüchternen Bestimmung der Bedingungen, objektiven Möglichkeiten und Tendenzen einer kommunistischer Vergesellschaftung lassen sich die Formen und der Inhalt revolutionärer Subjektivität konkretisieren. Der Zusammenhang des Proletariats mit einer kommunistischen Revolutionstheorie wäre also in dem konkreten Beantwortungsprozess der Frage zu erschließen, wie diese Revolution beschaffen, was ihre Voraussetzungen, Mittel und Ziele sein könnten.“

http://asta.uni-goettingen.de/648